Babyblues vs. postpartale Depression — wie man sie unterscheidet
Kurz gesagt: Babyblues betrifft bis zu 80% der frischgebackenen Mütter und verschwindet innerhalb von 2 Wochen. Postpartale Depression betrifft 1 von 7 Frauen und erfordert professionelle Unterstützung. Der Schlüsselunterschied: die Dauer und Intensität.
Babyblues vs. postpartale Depression
Zeichen, die auf postpartale Depression hindeuten
- Anhaltende Traurigkeit oder Leere für mehr als 2 Wochen
- Das Gefühl, eine "schlechte Mutter" zu sein, obwohl du dein Bestes gibst
- Keine Freude an Dingen, die dir vorher gefallen haben — einschließlich deines Babys
- Schlafprobleme auch wenn das Baby schläft
- Übermäßige Sorge oder Angst um die Sicherheit deines Babys
- Isolation von deinem Partner, deiner Familie, deinen Freundinnen
- In schweren Fällen: Gedanken, dir selbst Schaden zuzufügen
Was du tun kannst
- Sprich mit jemandem — deinem Partner, einer Freundin, deiner Hebamme, deinem Arzt
- Du schämst dich nicht — postpartale Depression ist eine Krankheit, kein Versagen
- Professionelle Hilfe wirkt — Therapie, manchmal Medikamente (es gibt Optionen, die mit dem Stillen kompatibel sind)
- Notfallnummer wenn du sofortige Hilfe brauchst: Telefonseelsorge 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (Deutschland)
Was andere Mütter sagen
"Ich habe 5 Monate gewartet, bevor ich um Hilfe gebeten habe, weil ich dachte, ich bin schwach. Die Therapie hat alles verändert. Ich hätte früher gehen sollen."
Du verdienst Hilfe. Du bist eine gute Mutter. Du bist nicht allein.
Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.